
Die neue Smartwatch von Huawei punktet mit sehr guter Hardware, entlädt sich aber leider in Punkto Software und Bedienung. Wir haben die intelligente Uhr mit «Android Wear 2.0» ausprobiert.
Im Gegensatz zur ersten Auflage der Huawei Watch ist die zweite Uhr des Herstellers eher sportlich gehalten. Und das vergoldet auch für die Technik.

So verbindet die Huawei Watch 2 die Konnektivität eines Smartphones (derzeit in der teuren 4G-Variante), praktische Apps und die Funktionen eines modernen Fitness-Trackers.
Neue Designs per Fingerwisch
Die Smartwatch ist recht leicht und angenehm zu tragen, wenn die Form auch das männliche Geschlecht spricht. Das robuste Gehäuse ist relativ groß und mit 12,6 mm hoch auf dem Handgriff.
Bei den virtuellen Zifferblättern stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung, überspielt bis zur Auswahl. Die Designs lassen sich einfach mit einem Finger auf dem Mini-Touchscreen ändern.
Snapdragon-Prozessor an Bord
Technisch ist die Huawei Watch 2 mit verschiedenen Features für einen aktiven Lebensstil ausgestattet. Die Uhr kommt mit Qualcomm-Snapdragon-Prozessor mit 1,1 GHz, 4 GB Flash- und 768 MB RAM-Speicher, GPS sowie Bluetooth- und NFC-Unterstützung. Zuedem sind 3-Achsen-Gyroskop, 3-Achsen-Kompass, Herzfrequenzsensor, Barometer und Umgebungslichtsensor an Bord.
Es ist die Uhr 2 mit praktisch allen Sensoren ausgestattet, die in heute sind Fitnesstrackern und Smartwatches verbaut sind.

Android Wear 2.0 wird installiert
Auf der Watch 2 ist Android Wear 2.0 installiert, unterstützte Smartphone-Betriebssysteme sind Android ab der Version 4.4 ("KitKat") sowie Apple iOS ab der Version 9. Das für Android entwickelte Wearable 2.0 bringt auch den Google Assistant zur Steuerung digitaler Gadgets per Sprachbefehle auf der Huawei-Uhr. Der «Google Assistant» kann einfach nicht per Sprache («Okay Google, ...»), sondern nur per Taste an der Uhr aktiviert werden. Und: Die Sprachsteuerung bereitet beim Test nur wenig Freude und hate regelmässig.
Smartwatch mit eigener SIM-Karte
Die 4G-Variante der Huawei-Uhr 2 mit LTE-Modul hat die praktische SIM-Karte für iPhone, iPad und iPod touch.
Vielleicht ist die Uhr selbstständig telefonieren oder online gehen und teilen Sie sie mit, wenn Sie erst einmal die Ecke oder das Sport Smartphone mitzumehmen.
Beispielweise auch beim Joggen ist die «Standalone» -Version der Watch 2, die auch praktisch ist, um die Uhr zu bewegen, um die Geschwindigkeit zu ändern. Zugegeben, dass die Uhr die Strecke über GPS aufzeichnet - ohne das Smartphone mitschleppen zu müssen.
420 mAh-Akku lädt in zwei Stunden wieder auf
Der Akku hört laut Hersteller rund zwei Tage im «Watch» -Modus. Bei unseren Tests mit der Smartphone-Verbindung verzögern wir die Leistung. In gut zwei Stunden ist der 420-mAh-Akku der Smartwatch jedoch wieder voll aufgeladen.
Dank IP68-Zertifizierung ist die Smartwatch wasserdicht, schweißresistent und hält Feuchtigkeit vom Innenleben fern.
Apps reagieren sehr träge
Die Uhr läuft mit Android Wear 2.0 und eröffnet so die Installation von Apps für Wearables aus dem Play Store - vorinstalliert auf der Uhr 2 neben Fitness-Applikationen, eine Taschenlampen-, Timer-, Übersetzer- oder eine praktische Telefon-Finder-App.

Die Apps im Vergleich zu Smartphone-Apps auf aktuellen Android-Handys sind sehr hilfreich, so zum Beispiel auch bei der Musik-Steuerung von Spotify.
Ladestation mangelhaft
So oder so ist das Bedienkonzept der Uhr gewöhnungsbedürftig und nur wenig intuitiv. Die Navigation durch die Menüs über Touchbedienungen und «Swipes» ist etwas umständlich und reagiert erstaunlich langsam. Zugegeben ist das 1,2 Zoll AMOLED-Display (390 x 390 Pixel Bildschirmauflösung) mit Gorilla-Glas durchgehend von Fingerabdrücken verschmiert. Auch die mitgelierte Ladezeit lässt sich besser durch.
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